Geografisch zählt zu Südspanien vor allem die Region Andalusien, die sich von der Costa del Sol über Granada bis Sevilla zieht. Da viele Routen aber entlang der Mittelmeerküste starten, gehören auch die Regionen Valencia und ein Stück der Costa Blanca für viele zur ultimativen Spanienrunde dazu. In diesem Blogbeitrag erfährst du alle Highlights entlang dieser Route sowie spannende Tipps für deine nächste Spanien-Reise!
Good to know
Reisezeit
Im Sommer ist natürlich Hochsaison, was zum einen bedeutet dass mehr Menschen unterwegs sind und zum anderen dass es in den Städten sehr heiß werden kann, dennoch ist vor allem an den Küstenorten einfach mehr geboten.
Wir waren im Juli dort, aber mit der Einstellung dass es auch bis zu 40°C werden kann. Wenn dir das too much ist, empfehle ich eher im Frühling (März–Mai) oder Herbst (September–Oktober) dort hinzureisen. Vor allem die Städte im Landesinneren wie z.B. Sevilla werden im Hochsommer eigentlich gemieden (im August bis zu 50°C).
Je nachdem, welche Orte du alles mitnehmen willst, empfehle ich dir mind. 7 Tage, wir waren insgesamt 9 Tage und dabei alle 2 Nächte an einem anderen Ort. Wenn du lediglich einen Städtetrip nach Valencia oder Sevilla machen möchtest, reicht natürlich auch ein Wochenende.
Anreise
Von vielen europäischen Großstädten aus gibt es direkte Flüge nach Málaga, Sevilla & Valencia. Im Durchschnitt liegen die Preise für Hin- & Rückflug bei ca. 200€. Wir hatten einen Gabelflug, sind erst von München nach Valencia & dann zurück von Málaga nach München geflogen. Da würde ich einfach die Preise vergleichen, wie rum es einfacher ist, sonst gäbe es eben auch noch den Flughafen in Sevilla, von wo du beispielsweise auch starten könntest.
Wie du allgemein günstige Flüge ergattern kannst, erfährst du in meinem Low-Budget Blogbeitrag.
Mietwagen
Unseren Mietwagen haben wir wieder über Check24 gebucht und dabei für 9 Tage mit Versicherung/ohne Selbstbehalt fast 300€ bezahlt, was zwar sehr teuer war, allerdings waren davon 150€ Aufpreis dafür dass wir den Mietwagen an einem anderen Ort zurückgeben konnten. Wir haben das Auto nämlich bei unserer Ankunft am Flughafen Valencia entgegen genommen und bei Abreise am Flughafen Málaga wieder zurück gegeben.
Parken ist in den Altstädten zwar oft eine Herausforderung, aber die Hotels schicken dir meistens davor eine Adresse von einem Parkhaus, mit dem sie zusammenarbeiten, sodass du die Tarife etwas günstiger bekommst und auch genau weißt wo du hin musst. Das würde ich unbedingt immer schon davor mit deinen gebuchten Unterkünften abklären, sonst kann das ganz schön teuer werden.
Budget
Südspanien ist kein klassisches Billigreiseziel, aber deutlich günstiger als z.B. Südfrankreich.
Mit allem drum & dran (Flüge, Unterkünfte, Mietauto, Tank, Verpflegung, Souvenirs, etc.) haben wir insgesamt pro Person ca. 1.100€ für 9 Tage ausgegeben. Allerdings haben wir davon auch 2 Nächte kostenlos bei unseren spanischen Freunden übernachtet.
In Spanien kannst du beispielsweise generell sehr günstig essen, an den ganzen Touristenspots zahlst du aber Deutsche Preise, das liegt dann an dir, wo du lieber hingehst.
Unterkünfte
In fast allen Orten findest du von Hostels bis Boutique-Hotels alles. Ich buche meistens über Booking.com, wo wir auch dieses Mal wieder unsere Hotels gefunden haben. Wir haben zu zweit ohne Frühstück fast immer um die 120€ pro Doppelzimmer gezahlt, also pro Person 60€ pro Nacht.
💡 Meine Empfehlungen:
- Valencia: kleines Stadt-Hotel mitten im Zentrum, 5 Min. zu Fuß zur Parkgarage (unbedingt Tarif + Bezahlung) vorher mit Hotel abklären
- Sevilla: Boutique-Hotel direkt am Plaza de le Encaarnación. Diese Unterkunft war ein absolutes Highlight auf unserem Roadtrip! Wir hatten eigentlich die günstigere Zimmerkategorie gebucht, aber trotzdem ein riesiges Doppelzimmer mit seitlichen Blick auf den Plaza bekommen, die Lage, die Rooftop Terrasse mit Pool und die View war wirklich atemberaubend. Auch hier gab es wieder eine vergünstigte Parkgarage ca. 7 Minuten zu Fuß entfernt.
Generell gilt wieder: Früh buchen zahlt sich aus – vor allem in der Hauptsaison.
Die Route
Valencia – Alicante /(Calpe) – Cala de Enmedio – Salobreña/(Granada) – Sevilla – Málaga
Unser Roadtrip startete in Valencia (2 Nächte), dann ging es weiter nach Alicante (ca. 2 Std. 180km). Von dort aus haben wir nur einen Tagesausflug nach Calpe (ca. 50 Min. – 60km) gemacht, wo man aber auch gut übernachten könnte.
Dann ging es zu unseren spanischen Freunden, die in dem kleinen Küstenort Salobreña wohnen. Auf der langen Strecke von 400km – ca. 4 Std. Fahrzeit, haben wir einen Stopp in Cala de Enmedio (ca. 3 Std. – 260km von Alicante) eingelegt, was ich absolut empfehlen kann, wenn ihr hier in der Nähe seid.
Von Salobreña haben wir dann auch wieder einen Tagesausflug in die wunderschöne Stadt Granada gemacht und sind von dort aus weiter hoch ins Land nach Sevilla gefahren (ca. 2 1/2 Std – 240km).
Von Sevilla ging es dann wieder runter nach Málaga (ca. 2 Std. – 210km), von wo aus wir dann wieder Heim geflogen sind.
Die Distanzen sind alle vollkommen in Ordnung, die längste Fahrzeit am Stück war für uns demnach 3 Stunden.
1. Valencia
Valencia ist der perfekte Startpunkt für deinen Roadtrip – eine Stadt, die Tradition und Moderne mühelos vereint. Du kannst dich durch die futuristische „Ciudad de las Artes y las Ciencias“ treiben lassen, durch die historische Altstadt schlendern und in einem der vielen Parks durchatmen – allen voran im Jardín del Turia, der sich wie ein grünes Band durch die Stadt zieht. Auch ein Besuch der Lonja de la Seda (UNESCO-Weltkulturerbe) oder ein Spaziergang durch die hippe Ruzafa-Nachbarschaft gehören zum Pflichtprogramm.
Zum klassischen Sightseeing gehört außerdem die Kathedrale von Valencia, deren Kirchenturm („El Micalet„) du für 3€ hochgehen kannst, um einen wunderschönen 360° Blick über die Stadt zu genießen. Wenn du, wie wir, nur zum Kirchturm möchtest, beachte, dass du bei Eingang der Kathedrale nach links rein musst, um auch nur für diesen Teil zu bezahlen.
Weitere schöne Plätze im Zentrum sind: Plaza de la Reina & Plaza de l’Ajuntament
Ein weiterer Tipp für eine mega Aussicht ist die Rooftop Bar Atenea Sky, dazu muss man aber erwähnen, dass diese sich eher in der oberen Preisklasse befindet, die Bar ist sehr „schick“ & auch sehr beleibt, zum Sonnenuntergang muss man fast immer anstehen. Am Besten reservierst du rechtzeitig online – beachte wenn du nur für Drinks kommen willst, liegt der Mindestverzehr bei 30€ pro Person.
Kulinarik-Tipps:
- Wusstest du das Valencia auch als „Stadt der Paella“ bezeichnet wird? Denn genau hier hat Paella ihren Ursprung! Also unbedingt eine echte Paella Valenciana probieren – am besten im Restaurant Casa Carmela direkt am Strand. Authentisch, rustikal – Reservierung ist empfehlenswert!
- Ein weiteres Spezielles Highlight der Stadt ist das selbstkreierte Getränk „Agua de Valencia“. Ein Muss! Wie man es sich schon denken kann, hat es mit Agua nicht viel zu tun. Es handelt sich um einen Cocktail der aus Vodka, Gin, Prosecco & Orangensaft besteht 😛
- wenn du auf der Suche nach einem guten Brunch-Spot am Strand bist, kann ich dir den Boa Beach auch sehr empfehlen.
Tagesausflug-Tipp:
Da uns der Strand direkt in Valencia nicht so gut gefallen hat, sind wir lieber mit dem Auto weiter weg gefahren, nach ca. 1 – 1 1/2 Std. Richtung Süden runter, findest du eine Menge schöner Buchten.
Wir haben uns für Cala de la Granadella bei Jávea entschieden, die ich absolut empfehlen kann: Türkisblaues Wasser, umrahmt von Felsen und Pinien – diese kleine Bucht ist ein absoluter Hingucker. Früh da sein lohnt sich, die Parkplätze sind begrenzt! Obwohl die Bucht sehr abgelegen ist, gibt es ein kleines Restaurant dort und sogar Kajaks & Sonnenliegen zum mieten.
2. Alicante
Alicante ist sonnig, lebendig und deutlich entspannter als viele andere Städte an der Costa Blanca. Der beliebte Urlaubsort ist nicht besonders groß, wenn du deine Unterkunft im Zentrum hast, kannst du hier einfach mal entspannen und alles bequem zu Fuß machen. Alicante ist auch besonders beliebt bei jüngeren Party Urlaubern.
Ein Highlight ist die Castillo de Santa Bárbara, die sich majestätisch über der Stadt erhebt. Der Ausblick aufs Meer und die Altstadt ist atemberaubend! Danach unbedingt durch die Explanada de España flanieren – die Palmenpromenade mit ihrem Mosaikboden ist ein echter Hingucker.
Strand-Tipp:
Der Playa del Postiguet, der direkt am Strandzentrum liegt punktet mit wunderschönen, türkisblauen Wasser. Nur wird es hier im Sommer leider sehr voll…
Kulinarik-Tipp:
Um den Plaza del Abad Penalva findest du mehrere kleine Gässchen mit unzähligen Restaurants. Für ein authentisches & günstiges Tapas-Erlebnis empfehle ich dir in dieser Gegend das Tapa-Caña (D’Tablas), wo du lediglich 1,70€ pro Tapa bezahlst.
Tagesausflug-Tipp:
Nur 1 Stunde entfernt wartet das fotogene Calpe mit dem markanten Felsen Peñón de Ifach. Du kannst ihn sogar besteigen – der Aufstieg dauert ca. 1,5 Stunden und bietet spektakuläre Ausblicke. Wir wollten eigentlich unbedingt da hoch, weil die Aussicht echt gigantisch ist, leider war es durch die Hitzewelle im Juli aber nicht möglich.
Außerdem haben wir erst vor Ort erfahren, dass man sich ein paar Tage (!) im Voraus online anmelden muss, da die Besucherzahl auf 300 pro Tag begrenzt wurde. Die Uhrzeit ist egal, nur den Tag musst du hier reservieren.
Neben dem Peñón, gibt es hier aber auch noch den wunderschönen Strand Playa de la Fossa und direkt dahinter eine Lagune, in der du Flamingos in freier Natur aus nächster Nähe beobachten kannst! Wenn du genug Zeit hast und vielleicht auch den Peñón besteigen willst, würde ich dir hier sogar auch eine Nacht empfehlen.
3. Cala de Enmedio in Almería
Zwischen Almería und Granada liegt eine der wohl geheimsten Buchten ganz Andalusiens: die Cala de Enmedio. Kaum zu glauben, aber diese Szenerie erinnert total an Griechenland: weiße, riesige Felsformationen vor türkisblauen, glasklaren Wasser.
Um dorthin zu gelangen, parkst du dein Auto am Besten direkt vor dem Strand Agua Amarga und gehst dann hinter dem Hotel El Tío Kiko ein Stück des San Pedro Wanderwegs. Nach ca. einer halben Stunde erreichst du die abgelegene Bucht.
Tipp: Gute Schuhe, ausreichend Wasser & Snacks mitnehmen. Vor allem in den Sommermonaten kann es extrem heiß werden (es gibt keinen Schatten) – früh losgehen lohnt sich!
4. Granada
Granada ist ein kulturelles Juwel am Fuße der Sierra Nevada – und ohne Zweifel einer der stimmungsvollsten Stopps auf einem Südspanien-Roadtrip. Das maurische Erbe ist hier überall spürbar, allen voran natürlich in der beeindruckenden Alhambra. Diese Palastanlage mit ihren kunstvoll verzierten Sälen, Wasserläufen und Gärten ist ein absolutes Highlight – Tickets unbedingt frühzeitig online reservieren!
Ein echtes Erlebnis ist auch das Viertel Albaicín: enge, verwinkelte Gassen, weiß getünchte Häuser, kleine Teestuben und orientalische Märkte – es fühlt sich an wie das „Marrakesch Spaniens“.
Von dort führt der Weg hinauf zum Mirador de San Nicolás, wo du vor allem zum Sonnenuntergang den besten Blick auf die Alhambra hast.
Kulinarik-Tipp:
In Granada bekommst du zu jedem Getränk kostenlose Tapas – eine schöne Tradition! Besonders empfehlenswert: die urige Bodegas Castañeda für deftige Klassiker oder Bar Los Diamantes für frittierte Meeresfrüchte im Gewusel der Altstadt.
Und wenn du generell in Andalusien mal eine alkoholfreie Erfrischung brauchst, dann bestell dir „Mosto“ – da ist einfach Traubensaft mit Eis und Zitrone, die Spanier verstehen das als alkoholfreien Wein 😉
5. Sevilla
Sevilla ist das Herz Andalusiens – voller Leidenschaft, Geschichte und Lebensfreude. Die Kathedrale mit der Giralda, der Alcázar und der weltberühmte Plaza de España mit dem angrenzenden Parque de María Luisa gehören zu den Must-Sees.
Aber Sevilla lebt auch in den kleinen Momenten: Wenn du abends durch Triana streifst, Tapas isst und dem Klang einer Gitarre lauschst.
Zum Sonnenuntergang solltest du auch unbedingt eine der unzähligen Rooftop Bars besuchen, dafür kann ich dir gleich unser Hotel empfehlen.
Direkt vor dem Hotel befindet sich übrigens noch die Sehenswürdigkeit Setas de Sevilla: eine spektakuläre Holzkonstruktion mit archäologischem Museum, begehbarem Dach & Aussichtspunkt. Wir haben aber sogar von unserem Rooftop Pool direkt darauf gesehen, waren also quasi auf gleicher Höhe direkt daneben, wenn ihr auch hier übernachtet könnt ihr euch also den Besuch sparen 😉
Aktivitäten-Tipp:
Hol dir ein Ticket für eine Flamenco-Vorstellung im Casa de la Memoria – klein, authentisch, Gänsehaut pur.
Kulinarik-Tipp:
In einer der Bodeguita Antonio Romero „Piripi“ essen ist für Einheimische ein Must-Do, es handelt sich dabei um ein kleines Sandwich mit Speck & Aioli, ein exklusives Tapas der Restaurantkette, das in Sevilla Berühmtheit erlangte.
6. Málaga
Málaga ist viel mehr als nur das Tor zur Costa del Sol – die Stadt hat sich in den letzten Jahren zur echten Kulturmetropole gemausert. Zwischen Street Art, Museen (Picasso, Carmen Thyssen, Centre Pompidou) und Rooftop-Bars findest du hier urbanes Flair mit Meerblick.
Must Do:
Die Festung Alcazaba mit anschließendem Spaziergang zum Castillo de Gibralfaro – der Blick über Stadt und Küste ist unglaublich!
Kulinarik-Tipp:
Für ein hippes Brunch Café mit diversen Matcha Variationen kann ich das Concept30 absolut empfehlen.
Strandpause:
Der Playa de la Malagueta direkt am Zentrum ist ideal für eine schnelle Abkühlung – danach ein Sundowner in der La Terraza de la Alcazaba mit Burgblick!
Wer Meer & Stadtflair kombinieren will, ist in Málaga goldrichtig. Trotzdem muss ich sagen nur von der Stadt her, hat mir Málaga von allen Städten am wenigsten gefallen, da fand ich Valencia, Sevilla & auch Granada um einiges cooler. Dafür hat Málaga aber einen schönen Strand, also alles hat seine Vor-& Nachteile.
Weitere mögliche Orte für deinen Roadtrip:
Falls du noch Zeit hast, lohnt sich beispielsweise noch ein Abstecher nach Marbella (ca. 1 Std. von Málaga – 60km) oder du könntest auch von Sevilla runter in die Hafenstadt Cádiz (ca. 1 Std. – 120km) fahren. Auch der kleine Ort Ronda ist mit seiner spektakulären Brücke ein wahrer Touri-Magnet und bietet sich ebenso gut als Tagestrip an (ungefähr in der Mitte von Málaga, Marbella & Sevilla).
Typisch spanisch – kleine Dinge, die du lieben wirst
Was wäre ein Roadtrip durch Südspanien ohne die kleinen, charmanten Eigenheiten, die einem unterwegs auffallen? Spanien hat seinen ganz eigenen Rhythmus – und der ist spätestens ab Tag zwei ganz automatisch auch deiner.
🥖 Frühstück? Ganz easy:
Vergiss Croissants – in Spanien startet man klassisch mit einer Tostada con Tomate: geröstetes Brot mit frischer Tomatencreme und Olivenöl. Manchmal gibt’s Knoblauch zum Selbstreiben, manchmal auch Serrano-Schinken oder Käse obendrauf. Und das Beste? Das Ganze kostet meist nur 1,20 – 2 €. Dazu ein Café con Leche – und du bist ready für den Tag.
🌞 Siesta ist kein Klischee – sie ist (Überlebens-)Strategie:
Zwischen 14 und 17 Uhr wirkt selbst die lebendigste Stadt wie ausgestorben – und das hat seinen Grund. Die Sonne brennt, die Schatten sind rar, und die Hitze ist gnadenlos. Spanier:innen wissen: Jetzt heißt es runterfahren, chillen, im Schatten bleiben – oder gleich ein kleines Nickerchen einlegen. Du wirst merken: Auch dein Körper stellt sich schnell darauf ein.
🍽️ Spätes Essen? Absolut normal!
Während man in Deutschland um 18 Uhr schon über das Abendessen nachdenkt, ist man in Spanien da oft noch am Strand. Man duscht, zieht sich um, und ist dann gegen 21–22 Uhr bereit fürs Dinner – gerne mit mehreren Gängen und viel Zeit. Selbst Kinder sitzen oft noch um halb elf mit am Tisch. Das Schöne: Alles fühlt sich entspannter und gemeinschaftlicher an.
💃 Der Alltag ist draußen:
In Spanien spielt sich das Leben draußen ab – egal ob auf kleinen Plazas, in Straßenbars oder am Strand. Niemand wird schräg angeschaut, wenn man stundenlang auf einer Bank sitzt, Tapas teilt oder um Mitternacht noch ein Eis isst. Apropos…
🍦 Eis geht immer:
Unbedingt in eine traditionelle Heladería gehen! In Spanien ist Eis nicht nur Nachspeise, sondern ernstzunehmender Lifestyle. Tipp: Turrón-Eis probieren – eine Art spanischer Nougat, süß und nussig!
🎉 Und wenn’s mal lauter wird…
Spanier:innen sind herzlich, laut und lebensfroh – das zeigt sich auch auf der Straße. Ob spontane Musik, lautstarkes Wiedersehen unter Nachbarn oder knatternde Mopeds – man gewöhnt sich dran. Und irgendwann fühlt sich diese Geräuschkulisse nicht mehr störend, sondern einfach nach Leben an.
Fazit:
Dieser Roadtrip durch Südspanien war eine perfekte Mischung aus Küstenabenteuern, verwinkelten Altstadtgassen, maurischer Geschichte und ganz viel gutem Essen. Von den futuristischen Palästen in Valencia über versteckte Buchten wie die Cala de Enmedio, die orientalische Magie von Granada bis hin zu den Rooftop-Vibes in Málaga – jeder Ort hatte seinen ganz eigenen Zauber.
Besonders schön: Die entspannte Mentalität, das Leben auf der Straße, die langen Abende bei Tapas und Wein. Und natürlich die Sonne, die gefühlt immer scheint.
Egal ob du Kulturjunkie, Strandliebhaber:in oder einfach Fan von gutem Essen bist – Südspanien liefert🤌🏼 – und zwar so, dass man sich spätestens am letzten Tag fragt: Wann machen wir den nächsten Trip?
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